Hundeerziehung

Welpenschule und Hundetraining für junge Hunde

Verbesserung in der Hundeerziehung

Zunächst muss man einsehen, dass in der Welt des Menschen sehr viel Emotionalität und Subjektivität und bedauerlicherweise viel zu wenig Objektivität bezüglich des Themas "Hund" vorherrscht. Hierbei ist es völlig egal, ob wir von Futter, Fellpflege, Haltungsarten oder Erziehungsmethoden sprechen. Deshalb wird ebenso bei der Thematik Hundeerziehung, genauso wie in vielen anderen Bereichen des menschlichen Lebens, sehr wahrscheinlich nie komplette Einigkeit herrschen.

Wir möchten hier aus unserer Sicht einige wichtige Tipps geben, welche die Hundeerziehung verbessern und auf Dauer erleichtern.

Bereits im Welpenalter kann man viel falsch machen, angefangen von zu wenig oder zu viel Auslauf, Unterforderung oder Überforderung, usw. Das erste Jahr eines Welpen ist prägend und sollte bestmöglich verlaufen, denn so erspart man sich viele Probleme und Arbeit in der Zukunft.

Fakten

Hunde bewegen sich vor allem gerne im Rudel und erledigen sinnvolle Aufgaben am liebsten gemeinsam mit ihrer Bezugsperson (egal wie sinnlos uns Menschen diese Aufgaben manchmal erscheinen). Würden Hundebesitzer von vornherein ihren Hund in ihr eigenes Leben besser integrieren, egal ob privat oder beruflich, hätten wir heutzutage wohl kaum Probleme mit unseren besten Tierfreunden.

Bedauerlicherweise ist es in dieser modernen Welt aber nahezu unmöglich, den Hund privat, geschweige denn beruflich, vollständig zu integrieren. Dies ist leider auch mehr als verständlich - heute sind wir nun mal keine altertümlichen Bauern, Jäger, Hirten oder Sammler mehr. Dennoch bieten sich jedem Hundebesitzer im Grunde genug alltägliche Gelegenheiten, den Hund häufiger mitzunehmen und sogar manchmal praktisch einzusetzen. Leider wird dies unter den meisten Hundebesitzern viel zu selten umgesetzt. Dagegen wird viel zu oft der Spaziergang auf Hundewiese, Wald oder Gassirunde um den eigenen Block reduziert.

Zusätzlich wird der Hund heutzutage leider immer noch vehement mit dem Wolf verglichen, obwohl dieser mittlerweile soviel mit einem Wolf zu tun hat, wie Menschen mit einem Schimpansen. Sehr wahrscheinlich besitzen Hunde zwar einen wolfsähnlichen Vorfahren, sowie wie wir Menschen einen affenähnlichen Vorfahren besitzen, dennoch sollten wir zwei so verschiedene Rassen nicht miteinander vergleichen, sondern absolut individuell betrachten, vor allem in puncto Erziehung. Selbstverständlich gibt es Ähnlichkeiten, sowie deren Kommunikationweisen auch bei Hunden zu entdecken sind. Doch wir selber sind keine Wölfe und werden auch die Körpersprache nicht effektiv genug erkennen oder sprechen können. Dafür besitzen wir jedoch die tolle Möglichkeit auf einer ganz anderen natürlichen Basis mit unseren Haustieren zu kommunizieren. Diese sollten wir letztendlich auch nutzen.

Verbesserungen in der Erziehung eines Hundes

Zu guter letzt sollte erwähnt werden:

Ein Hund ist Arbeit! Ein Hund ist ein Hobby!

Sollten Sie die nötige Zeit für einen Hund nicht aufbringen können, dann legen Sie sich bitte einfach keinen Hund zu. Schon gar nicht einen Welpen!